EINSÄTZE AKTUELL


13.07.2010 2.21 Uhr, 10 Mülltonnen standen lichterloh in Flammen
Ein Taxifahrer wollte in der Nacht auf Dienstag gerade Feierabend machen und befuhr mit seinem Fahrzeug die Hamburger Chaussee in Richtung Kiel, als er kurz vor dem Ortsausgang Molfsee einen hellen Feuerschein auf einem Grundstück bemerkte. Er alarmierte sofort die Rettungsleitstelle, welche um 2.21 Uhr Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Molfsee auslöste. Sieben Minuten später bog das Tanklöschfahrzeug der Wehr in die Hamburger Chaussee ein. Das Löschgruppenfahrzeug folgte wenige Minuten danach. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein circa 12 Quadratmeter großes Areal vor einem Mehrfamilienhaus in Vollbrand. Die Feuerwehr nutzte ihre s.g. Schnellangriffseinrichtung und ging unter Atemschutz vor, da das Feuer eine starke Rauchentwicklung hatte. Kurz danach konnte der Brand gelöscht und „Feuer schwarz” gemeldet werden. Das Löschgruppenfahrzeug rückte sofort wieder ein. Eine halbe Stunde blieb die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs noch vor Ort und wässerte die trockene und teilweise angebrannte Umgebung, um ein Wiederaufflammen des Feuers zu unterbinden. Die Geräuschkulisse weckte einen Anwohner, der verdutzt ins Freie kam und sich wunderte, wo die 10 Mülltonnen geblieben waren. Außer den Achsen war nur noch ein Klumpen geschmolzenen Kunststoffs und verbrannter Hausmüll übrig. Die Brandursache ist unklar, die Polizei ermittelt. Gegen 3.30 Uhr war der Einsatz beendet. Menschen kamen nicht zu Schaden, insgesamt waren 13 Feuerwehrleute im Einsatz.


30.05.2010 09.19 Uhr, Schwerer Verkehrsunfall – junge Frau mit Kleinkind verschwand mit ihrem Fahrzeug komplett in der Böschung
Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden heute morgen die Freiwilligen Feuerwehren aus Rumohr und Molfsee gerufen. Eine junge Frau war mit ihrem Auto und einem Kleinkind auf der L 318 zwischen Molfsee und Bordesholm unterwegs, als sie aus bisher unbekannten Gründen in Höhe der Ortschaft Rotenhahn von der Straße abkam und in der abschüssigen Böschung landete. Obwohl sich die Frau Rückenverletzungen zuzog, hatte sie bei dem Unfall riesiges Glück, denn sie schoss mit ihrem Fahrzeug genau zwischen zwei großen Bäumen hindurch, die sie zwar touchierte, jedoch nicht an ihnen anprallte. Außerdem hatte sie obendrein Glück, dass das Geschehen beobachtet worden war, denn im dichten Buschwerk unterhalb der Straße wäre der Unfall sicher noch lange verborgen geblieben.
Um 9:19 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Molfsee, die Freiwillige Wehr aus Rumohr, zwei Rettungswagen und der Hubschrauber Christoph-42 der Deutschen Rettungsflugwacht mit einem Notarzt alarmiert und zum Unfallgeschehen geschickt. Die Molfseer Wehr traf schon nach sechseinhalb Minuten am Unfallort mit ihrem Erstangriffsfahrzeug ein. Für die Feuerwehrleute stellte sich die Rettung der Frau und des Kleinkindes als problematisch dar, weil das Fahrzeug mehrere Meter tief in den Grund geschleudert worden war und nahezu komplett von dichtem Buschwerk und Bäumen umgeben wurde. So kam zuerst die Motorsäge zum Einsatz, mit der das störende Astwerk beseitigt werden konnte. Da das Kleinkind in einem Kindersitz befördert worden war, hatte es den Unfall recht gut überstanden. Feuerwehrkamerad Björn Petersen, der selbst drei kleine Kinder hat und erster Vorsitzende des Molfsseer Waldkindergartens wurzel.werk ist, nahm sich rührend des Kleinkindes an und lenkte es während der Rettungsarbeiten mit Erfolg vom Geschehen ab. Davon zeigten sich sogar die Besatzungen der Rettungswagen beeindruckt. Der Hubschrauber konnte nur wenige Meter entfernt auf einer Wiese landen, so dass der Arzt sich schnell der verletzten jungen Frau widmen konnte. Aufgrund ihrer Rückenverletzungen wurde sie schonend aus dem Fahrzeug befreit, in eine Vakuummatratze gebettet und ins Krankenhaus verbracht. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die L 318 in Höhe der Unfallstelle voll gesperrt. Der Verkehr floss über die Ortschaft Rotenhahn, so das es zu keinerlei nennenswerten Behinderungen kam. Nach 1,5 Stunden war der Einsatz beendet und die Wehren rückten wieder ein. Zeitweise waren 35 Feuerwehrkräfte im Einsatz.


04.04.2010 10.00 Uhr, Pumpenausfall ruft Feuerwehr auf den Plan
Zu einem Lenzeinsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Molfsee am Sonnabend früh gerufen. Auf einem tief gelegenen Grundstück war die fest installierte Schacht-Pumpe ausgefallen – das Wasser konnte nicht mehr abgeführt werden. Die Molfseer Wehr rückte mit 8 Kameraden in den Rammseer Weg und lenzte das Wasser ab. Zur Freude der Einsatzkräfte versorgten freundliche Anwohner die Feuerwehrleute mit Kaffee und Kuchen. Nach einer Stunde rückte man ins Gerätehaus wieder ein. Der betroffene Bürger wurde gern sogleich passives Mitglied der Feuerwehr und unterstützt mit seinem jährlichen Geldbeitrag von nun an die Arbeit der für ihn zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Molfsee, die sich dafür herzlich bedankte.


03.04.2010 07.45 Uhr, Schweren Verkehrsunfall in Molfsee
Schwerer Verkehrsunfall auf der L 318, Höhe Freilichtmuseum, Fahrer im Auto eingeklemmt Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden heute morgen die Freiwilligen Feuerwehren Molfsee und Mielkendorf alarmiert. Gegen 7.45 Uhr war ein junger Fahrer auf der L 318 in Höhe des Freilichtmuseums aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit in den Graben gefahren. Dort endete die Fahrt schließlich an einem Baum. Bei dem Anprall wurde der junge Mann mit beiden Beinen in seinem Auto eingeklemmt. Der Notruf wurde von anderen Autofahrern abgesetzt, die dort zufällig vorbeifuhren. Wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die Feuerwehrleute aus Molfsee ein. Sie schafften einen Zugang über die Beifahrerseite für den kurze Zeit nach ihnen eintreffenden Rettungsdienst und den Notarzt. Dann wurde mit der eigentlichen Befreiung begonnen. Dabei musste zuerst die völlig verformte Fahrertür entfernt werden. Anschließend wurde die Front des Fahrzeugs mittels eines hydraulischen Rettungszylinders komplett nach vorn vom Verunfallten weggedrückt. Hierbei musste mehrfach angesetzt werden, da das Armaturenbrett, unter dem die Beine des Fahrzeugführers eingeklemmt waren, sich immer wieder nach unten biegen wollte. Zu Gute kam den Rettungskräften die Tatsache, dass der verletzte Mann während des gesamten Einsatzes ansprechbar war. Somit konnten sich die Rettungskräfte ein gutes Bild über seine Lage machen und ihn beruhigen. Schließlich gelang es den Fußraum zu erweitern und den jungen Mann zu befreien. Er wurde dem Rettungsdienst übergeben und in die Klink gebracht. Während der Rettungsarbeiten unterstützen die Wehrleute aus Mielkendorf bei der Absicherung des fließenden Verkehrs, der an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte. So kam es nur zu geringen Behinderungen auf der L 318. Zeitweise waren fast 25 Feuerwehrleute im Einsatz.


01.03.2010 gegen 20 Uhr, Lenzeinsatz in Rammseer Weg
Gegen 20 Uhr wurde die FF Molfsee zu einem Lenzeinsatz in den Rammseer Weg gerufen, konnte jedoch nicht viel ausrichten, da das Schadwasser schneller nachfloss, als die Fördermenge sämtlicher eingesetzter Pumpen. Gegen 23.00 Uhr rückten die Kräfte wieder ein.


11.02.2010 gegen 13 Uhr, Schneelast auf dem Gemeindedach geräumt
Durch die erneuten Schneefälle der vergangenen Tage hat das Bauamt der Gemeinde Molfsee angeordnet die Schneelast vom Gebäude des Amtes Molfsee zu beseitigen. Der Bauhof Molfsee ersuchte daher die Freiwillige Feuerwehr Molfsee um Amtshilfe. Gegen 13 Uhr rückten 5 Kameraden den Bauhofmitarbeitern zu Hilfe und befreiten mit Räumgeräten, LKW und Radlader das Dach von den gewaltigen Schneemassen. Um so wichtiger sind diese Maßnahmen, da zum Wochenende wieder erneut Schneefall vorhergesagt ist.


08.02.2010 Vormittag, Schneelast auf dem Dach der Sporthalle Molfsee
Schneelast auf dem Dach der Sporthalle Molfsee entfernt. Aufgrund der für Mittwoch angesagten Neuschneemengen, hat das Bauamt der Gemeinde Molfsee entschieden die auf dem Dach vorhandenen Schneewehen entfernen zu lassen. Im Einsatz waren 2 Mitarbeiter des Bauhofes und 8 Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Molfsee. Die Arbeiten konnten gegen 17 Uhr abgeschlossen werden.


10.01.2010 später Nachmittag, Schornsteinbrand für die Freiwillige Feuerwehr Molfsee
In den späten Nachtmittagsstunden wurde die FF Molfsee zu einem Schornsteinbrand nach Schulensee gerufen. Trotz der winterlichen Straßenverhältnisse waren die Kameraden nach wenigen Minuten am Ort des Geschehens. Der Eigentümer war mit seiner Familie vorsichtshalber ins Freie gelaufen, denn ihm war klar, dass mit einem Schornsteinbrand nicht zu spaßen war. Das prasselnde Geräusch und eine aufmerksame Nachbarin, die Flammen und Funkenflug aus dem Schornstein gesehen hatte, hatten die Familie auf den Brand aufmerksam gemacht. Die Feuerwehr kontrollierte alle Etagen auf Hitze und Risse und entfernte die im Brennraum des Kamins verbliebenen Scheite. Bis zum Eintreffen des Schornsteinfegers wurden die Wehrleute mit Tee und Keksen der Dame des Hauses bewirtet, was die Kameraden bei den aktuell eisigen Temperaturen gern annahmen. Eine gemeinsame Begehung mit dem Schornsteinfeger wurde abschließend durchgeführt. Als er den Schornstein auf Hitze prüfte, kommentierte er den Brand mit den Worten: „Glück gehabt”. Bei einem Schornsteinbrand entzündet sich der Ruß im Schornstein und brennt mit enormer Hitze und meist erheblichem Funkenflug ab. Dies kann dazu führen, dass entflammbare Gegenstände, die an der Wand des Schornsteins in den oberen Etagen des Hauses lehnen, Feuer fangen oder sich Risse im Schornstein bilden, durch die der Brand in das Gebäude schlagen kann. AUF KEINEN FALL DARF VERSUCHT WERDEN EINEN SCHORNSTEINBRAND MIT WASSER ZU LÖSCHEN! Die großen Temperaturen sorgen nämlich dafür, dass das sich das Wasser schlagartig in Wasserdampf verwandelt, der einen 1600 mal so großen Raum wie flüssiges Wasser benötigt. Dadurch würde der Schornstein sofort zerreissen mit der Folge, dass das Feuer sich im Inneren des Hauses ausbreitet. Aufgrund der Gefährlichkeit eines Schornsteinbrandes ist immer ein Notruf über die Telefonnummer 112 abzusetzen! Ein solcher Einsatz kostet nichts und rettet im schlimmsten Fall Ihr Hab und Gut!


04.01.2010 ca. 09:00, Nachlöscharbeiten im Freilichtmuseum dauern an
Im Zuge des Großbrandes im Freilichtmuseum in Molfsee, bei dem ein Stallgebäude niederbrannte, dauern die Nachlöscharbeiten bis heute an. Gestern Abend wurde gegen 20.00 Uhr beim Kontrollieren der Brandstätte durch die Freiwillige Feuerwehr Molfsee einige schwelende Brandnester im Inneren der Ruine entdeckt, die sofort abgelöscht wurden. Zu diesen Nestern kam es, weil gepresstes, eingelagertes Stroh im Inneren die Hitze des Brandes aufnimmt und hält. Ebenfalls machen die tiefen Temperaturen den Wehrleuten zu schaffen, weil das Löschwasser sofort an der Einsatzstelle gefriert und Glätte die Kräfte gefährdet. Auch heute morgen schwelte es wieder in der Ruine. Gegen 9 Uhr wurden die Reste zweier schwelender Strohballen aus dem Gebäude geborgen, ins Freie verbracht, auseinander gezogen und abgelöscht. Schließlich setzten die Wehrleute aus Molfsee Schwerschaum ein und brachten einen Schaumteppich auf das Stroh im Inneren des Gebäudes, um so die letzten Brandnester endgültig zu ersticken. Gegen 10.15 Uhr rückten die Kräfte wieder ein.


03.01.2010 11:28, Großfeuer im Freilichtmuseums Molfsee
Am Sonntagvormittag ist ein über 200 Jahre altes Stallgebäude auf dem Gelände des Freilichtmuseums in Molfsee bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Drei Freiwillige Feuerwehren konnten das Übergreifen auf ein nur drei Meter daneben stehendes reetgedecktes Bauernhaus verhindern.

Der Alarm wurde um 11.28 Uhr ausgelöst. Hans-Heinrich Harrs, der mit seiner Frau den Kräutergarten des Museums pflegt hatte eine kleine Rauchfahne an dem Stallgebäude des „Haus Kortum“ entdeckt. Das Ensemble aus altem Bauernhaus und Stall wurde 1801 im Kreis Plön gebaut und 1965 auf dem Gelände des Freilichtmuseums wiedererrichtet. In dem rund 10 x 20 Meter großen Stallgebäude waren Strohvorräte untergebracht sowie eine bislang unbekannte Anzahl an Schafen. Die Anzahl schwankt derzeit zwischen 11 und 13 Tieren. Die Tiere kamen in den Flammen um.

Die Freiwillige Feuerwehr Molfsee war nach 6 Minuten mit ihrem Tanklöschfahrzeug vor Ort und bekam zeitnahe Unterstützung von den Wehren aus Mielkendorf und Rumohr. Es waren bis zu 70 Einsatzkräfte vor Ort. Löschwasser wurde von nahen Hydranten herbei gepumpt, wobei die niedrigen Temperaturen den Einsatzkräften zu schaffen machten.

Unterstützung erhielten die Wehren durch das schneebedeckte Dach des benachbarten Bauernhauses, welches den Funkenflug des brennenden Hauses erstickte und daher unversehrt blieb. Die alte Hanf-Knüpftechnik des gebundenen Reets bewirkte, dass die brennende Dacheindeckung schnell vom Dachstuhl rutschte und am Boden weiter brannte.

Nachdem das Feuer weitgehend unter Kontrolle war, wurden die noch stehenden Balken des Dachstuhls und das Fachwerk mit Löschschaum eingedeckt, um auch die letzten Glutnester in den Verbindungen der Balkenkonstruktion löschen zu können. Eine Wärmebildkamera kam den Einsatzkräften dabei zu Gute – so konnte gezielt gelöscht werden. Statiker werden nun prüfen müssen, inwieweit die erhaltenen Grundmauern für einen Wiederaufbau verwendet werden können. Gegen 17.20 Uhr rückten die letzten Kräfte vorerst wieder ein. Eine Nachkontrolle wird am Abend noch einmal erfolgen, um sicherzustellen, dass das Feuer nicht wieder auflodern kann.
Mit freundlicher Genehmigung von Hans-Heinrich Harrs
Mit freundlicher Genehmigung von Holger Bauer (1. HBM)
Mit freundlicher Genehmigung von Holger Bauer (1. HBM)
Mit freundlicher Genehmigung von Hans-Heinrich Harrs


31.12.2009 14:58, Silvestereinsatz Freiwillige Feuerwehr Molfsee
Plötzlich brannte das Auto lichterloh Mit dem Schrecken kam eine ältere Dame am Silvestertag davon. Sie hatte gerade Fisch gekauft und wollte gegen 15 Uhr nun schnell zurück nach Hause, um das Mahl vorzubereiten, als sie in ihrem Auto Brandgeruch bemerkte. „Auf einem Male schlug eine Stichflamme aus dem Armaturenbrett und dann konnte ich vor Rauch nichts mehr sehen”, schilderte sie den Brandausbruch. Geistesgegenwärtig hielt sie ihr Fahrzeug im Mielkendorfer Weg sofort an und sprang aus dem Auto. Die alarmierte Feuerwehr Molfsee brauchte nur 4 Minuten, um am Ort des Geschehens zu sein, aber zu retten gab es nicht mehr viel. Der Innenraum des Fahrzeugs brannte beim Eintreffen schon lichterloh. Die Molfseeer Wehrleute löschten das Fahrzeug komplett ab und überprüften den Motorraum auf versteckte Feuer. Zeitweise war der Mielkendorfer Weg in beide Richtungen voll gesperrt. Leider konnte auch der Fisch nicht gerettet werden, er wurde ein Raub der Flammen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.


21.12.2009 ca 12:20, Türöffnung für die FF Molfsee
Zu einer Türöffung wurde die FF Molfsee am 21.12. gerufen. Ein Diabetiker war auf seiner Dienststelle nicht zur Arbeit erschienen. Dort sorgte sich der Chef des Betriebes und fuhr zur Wohnung seines Angestellten. Als dieser nicht auf Klopfen und Klingeln öffnete, alarmierte er die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Die Wehrleute öffneten in kurzer Zeit die Tür. Die Person wurde vorgefunden und dem Rettungsdienst übergeben. Ein zugezogener Notarzt wies den bewusstlosen Bewohner in die Klinik ein.


13.12.2009 ca 14:00, Ein "feuriger" Tannenbaumverkauf
Zu einem „feurigen” Tannenbaumverkauf kam es am Sonntag in Rumohr. Der ansässige Anbieter hatte in seiner Verkaufshütte einen Ofen angefeuert, um seine Mitarbeiter und Kunden zu wärmen. Um kurz vor 14 Uhr bemerkte er, dass die Holzwand hinter dem Ofen Feuer gefangen hatte. Der Notruf wurde abgesetzt und kurze Zeit später eilten die Freiwilligen Feuerwehren aus Rumohr, Molfsee und Schierensee zum abgelegenen Brandort. Einige Tannenbaumkäufer halfen derweil den Brand zu bekämpfen. Dazu wurden alle Gefäße, die gefunden wurden aus dem direkt am Gebäude liegenden Löschteich befüllt und das Wasser in die Flammen geworfen. Als die Freiwillige Feuerwehr Rumohr als erste Wehr am Ort eintraf, mussten sie nur noch mit der Motorsäge die Wand auftrennen und mit dem Schnellangriff den Rest ablöschen. Die Molfseer Wehrleute, die nur wenig später eintrafen brachten die Wärmebildkamera (die KN berichtete über die Anschaffung) zum Einsatz, um zu schauen, ob sich noch Glutnester im Zwischenraum der Hütte befanden. „Den actionreichen Tannenbaumkauf in diesem Jahr werde ich nicht so schnell vergessen” sagte eine Käuferin aus Schierensee schmunzelnd. Zu schaden kam niemand und auch die Hütte konnte gerettet werden. Lediglich die Wand und ein kleiner Teil der Bedachung fielen den Flammen zum Opfer. Auf den Ofen muss der Anbieter vorerst verzichten. Die Isolierung und der Schornstein wurde beim Brand erheblich beschädigt und müssen erneuert werden.


18.11.2009 ca 18:00, Baum stürzte auf Haus – Feuerwehr im Einsatz
Das Sturmtief „Jürgen” war wohl dafür verantwortlich, dass ein Baum im Wollbergsredder in Molfsee auf ein Einfamilienhaus stürzte. Die Bewohnerin des Hauses hatte kurz Besorgungen gemacht und den Schaden bei ihrer Rückkehr bemerkt. Die Freiwillige Feuerwehr Molfsee rückte gegen 18 Uhr mit 6 Mann und 2 Fahrzeugen aus und konnte den Baum ganz fällen und entfernen. Hierbei kam den Wehrleuten der intensive Kettensägenlehrgang im vergangenen Jahr (die KN berichtete) zu Gute. Für die dankbare Molfseeerin eine neue Erfahrung: „Ich wusste gar nicht, dass die Feuerwehr so etwas macht.”



01.11.2009 ca 01:30, Müllcontainer Brand
Um circa 1.30 Uhr in der Nacht bemerkte eine Funkstreife der Polizei einen brennenden Müllcontainer am Kutschenhaus im Ortsteil Rammsee. Die Beamten versuchten mit ihrem fahrzeugeigenen Feuerlöscher den Brand zu bekämpfen, was allerdings aufgrund der Größe des Feuers misslang. Also wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert, die sehr schnell mit ihrem Tanklöschfahrzeug am Ort sein konnte und den geschmolzenen und brennenden Inhalt des Containers auseinander zog und mit der Schnellangriffseinrichtung ablöschte. Da die Brandursache unklar ist, ermittelt die Polizei. In diesem Zusammenhang wird eine Gruppe junger Menschen, die zuvor alkoholisiert und lautstark mit einem Einkaufswagen durch den Ort zogen, gesucht. Wer sachdienliche Hinweise dazu machen kann, wende sich bitte an die Polizei in Molfsee. Es entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro.



21.10.2009, Technischen Hilfeleistung
Zu einer Technischen Hilfeleistung rückte die Freiwillige Feuerwehr Molfsee nur eine Stunde nach dem Löschen des Großbrandes in Rotenhahn aus. Ein LKW hatte mit dem Auflieger eine Straßenlaterne umgeknickt. Dabei verfing sich sie sich so unglücklich unter dem Heck des Fahrzeugs, dass das mächtige Gefährt festsaß. Dabei kam es in Schulensee auf der Hamburger Landstraße zum totalen Erliegen des Verkehrs, da das verunfallte Fahrzeug quer auf der Fahrbahn stand. Die Molfseer rückten mit ihrem Löschgruppenfahrzeug aus und flexten die zerstörte und verbogene Laterne kurzerhand ab. Damit war der LKW wieder frei und der Verkehr normalisierte sich wieder. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.



21.10.2009 02.20 Uhr, Großfeuer vernichtet reetgedeckte Traditionsgaststätte in Rotenhahn
Gegen 2:20 alarmierte die Leitstelle Mitte die Freiwillige Feuerwehr Rumohr wegen einer Rauchentwicklung im angrenzenden Ortsteil Rotenhahn. Als die Mitglieder der Feuerwehr auf der Anfahrt aus erheblicher Entfernung schon einen Feuerschein ausmachen konnten, löste Wehrführer Kay Willrodt Alarm für die Freiwilligen Feuerwehren Molfsee, Blumenthal, Rodenbek und Schierensee aus. Beim Eintreffen der Wehren stand der Dachstuhl des Anwesens bereits in Vollbrand und erheblicher Funkenflug bedrohte angrenzende und nahe stehende Gebäude. Ein schnelles Eingreifen konnte eine Ausbreitung verhindern. Insbesondere gelang es den Einsatzkräften ein direkt an das Gebäude angrenzendes Wohnhaus zu schützen. Nachalarmiert wurde die Freiwillige Feuerwehr Mielkendorf, um eine Wasserversorgung aufzubauen und weitere Atemschutzgeräteträger dem Einsatzort zu zu führen. Ebenfalls wurde die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bordesholm alarmiert, um eine Brandbekämpfung in das Gebäude möglich zu machen, da drei Schornsteine und ein Giebel durch das Feuer stark einsturzgefährdet waren und man demzufolge das Gebäude nicht gefahrlos betreten konnte. Zeitweise waren 90 Feuerwehrleute aus 7 Wehren im Einsatz und es kam zu Behinderungen auf der L 318 zwischen Neumünster und Kiel. Kreisbrandmeister Hans Lohmeyer machte sich ebenfalls ein Bild vor Ort. Schließlich wurde ein Bagger angefordert, der die einsturzgefährdeten Bauteile des Gebäudes einriss und so ein Ablöschen der Brandstätte ermöglichte. Zu Personenschäden kam es nicht, da das Gebäude nicht bewohnt war. Die Brandursache ist unklar – die Kriminalpolizei ermittelt.



09.08.2009 21.45 Uhr, Kellerlenzen nach Starkregen in einem Wohnblock
Im Einsatz LF und ELW, 8 Kameraden (2 Fotos)



07.08.2009 7 Uhr, Hilflosigkeit hinter verschlossener Wohnungstür (ohne Bericht)


23.07.2009 Großes Feuer in Blumenthaler Zementwerk, eine Person vermisst …
So schallte es um 18:08 Uhr durch die Alarmempfänger der Freiwilligen Feuerwehren, Blumenthal, Bordesholm und Molfsee. Allen war klar, dass höchste Eile geboten war, da hier offenbar ein Mensch im Feuer vermisst wurde. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten nach der Alarmierung am „Unglücksort”, dem Werk der Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH, eintrafen, war schnell klar, dass es sich um eine Alarmübung handelte. Initiator Gerd Siebels hatte sich dieses Szenario zusammen mit dem Produktionsleiter Stefan Taubert ausgedacht. Der Holcim GmbH ging es vor allem darum, einmal einen Unfall auf einem der 20 Meter hohen Mischtürme zu üben. Um die Lage etwas anspruchsvoller darzustellen, wurde angenommen, dass im Erdgeschoss, wo die Betriebstechnik untergebracht ist, ein Schwelbrand ausgebrochen war und dort eine Person vermisst wurde. So ging die Drehleiter der Bordesholmer Wehr seitlich in Stellung, um die Rettung des auf dem Turm verunglückten Arbeiters vorzubereiten, während die Blumenthaler Wehrleute eine weitere vermisset Person suchten und die Molfseer mit ihrem Tanklöschfahrzeug die Brandbekämpfung übernahmen. Ein Trupp ging unter Atemschutz vor und fand schnell die Übungspuppe, die dann „gerettet” wurde. Das nachrückende Löschgruppenfahrzeug der Molfseer baute eine Wasserversorgung zum nächsten Hydranten auf, der in diesem Fall gut 500 m vom Objekt entfernt ist und dadurch eine gewisse Herausforderung darstellte. Doch bevor durch die Leitung Wasser fließen konnte, hatte die Molfseer Besatzung mit dem mitgeführten Wasser ihres Tanklöschfahrzeugs das Feuer „gelöscht”. Nun konnte die Bordesholmer Drehleiter mit der Rettung beginnen. Dazu wurde eine Trage am Korb der Drehleiter befestigt und an das oberste Geländer des 20 Meter hohen Mischturms gefahren. Hier hievten nun zwei Feuerwehrmänner unter Atemschutz einen weiteren Dummy darauf, gurteten ihn fest und retteten so den „Verunfallten”. Sanft schwebte der „Verletzte” dann auf dem Korb der Drehleiter zur Erde.

Nach einer halben Stunde waren alle Aufgaben abgearbeitet. In der Nachbesprechung äußerten sich Amtwehrführer Hans-Jürgen Volz, Wehrführer Gerd Siebels (Blumenthal) und Peter Koch (Bordesholm) sehr positiv über den Verlauf der Übung. Der Amtwehrführer hatte mit wesentlich mehr Zeit gerechnet und lobte die Schnelligkeit der eingesetzten Kräfte. Ein weiterer Aspekt dieser Übung war ebenfalls gelungen: Die Zusammenarbeit der Wehren Bordesholm und Molfsee bei größeren Schadenslagen aufzufrischen. Hier kommt der Wehr in Bordesholm eine besondere Aufgabe zu, da sie als einzige Wehr im gesamten Umland über eine Drehleiter verfügt. Die durch die Martinshörner beunruhigte Bürgermeisterin Heike Topp war ebenfalls zum Geschehen geeilt, um zu sehen, was im Ort vor sich ging. Sie war erleichtert, dass alles nur eine Übung war und freute sich über die gute und schnelle Zusammenarbeit der Wehren. „Diese Übungen sind im Interesse der Bürger. Im Ernstfall muss schließlich alles Hand in Hand gehen und alle müssen gut zusammenarbeiten können. Diese Professionalität kann man nur durch Übungen unter realen Bedingungen erreichen”, betonte sie. Auch Produktionsleiter Stefan Taubert, der selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wolfskrug bei Fleckeby ist, zeigte sich beeindruckt vom guten Zusammenspiel. Im Anschluss luden er und seine Mitarbeiter die Feuerwehrkameraden zum Grillen und Limonade ein.



26.05.2009 Bewohnerin kam mit dem Schrecken davon
Um 20.44 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Molfsee in den Ortsteil Rammsee gerufen, weil dort eine Waschmaschine wahrscheinlich aufgrund eines technischen Defektes in einer Wohnung zu brennen begonnen hatte. Die Bewohnerin hatte das Feuer selbst bemerkt und konnte durch ihr beherztes Eingreifen den Brand an einer Ausbreitung hindern. Die Einsatzkräfte waren mit ihrem Tanklöschfahrzeug schnell am Ort des Geschehens. Ein Trupp brachte das Gerät ins Freie, öffneten es und löschte es schließlich mit einer Kübelspritze ganz ab. Ein nachrückendes Löschgruppenfahrzeug der Molfseer konnte auf der Anfahrt abdrehen und wieder einrücken. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.



18.03.2009 Neue Küche rief indirekt die Feuerwehr auf den Plan
Weil ihr eine neue Küche eingebaut wurde, entschied sich eine Hausherrin in Hohenhude ihr schmutziges Geschirr in ihrem alten, acht Jahre nicht genutzten, Geschirrspühler im Keller zu reinigen. Allerdings war das Gerät wohl inzwischen marode und hatte durch den Zahn der Zeit einen Defekt, denn um 15:15 Uhr wurden die Feuerwehren Rodenbek, Mielkendorf und Molfsee alarmiert: „Rauchentwicklung, Waschmaschine brennt!” hieß es. Die zuerst eintreffenden Kräfte der FF Mielkendorf sondierten die Lage, hatten allerdings keine Atemschutzgeräteträger dabei, so dass sie nicht in den verrauchten Brandraum vorrücken konnten. Erst als das Tanklöschfahrzeug der Molfseer Wehr zeitgleich mit den Rodenbekern eintrafen, konnte ein Trupp unter Atemschutz vorgenommen werden, der das in Brand geratene Gerät ablöschte und schließlich ins Freie verbrachte. Aufgrund des schnellen Einsatzes und der guten Zusammenarbeit der Wehren entstand nur ein geringer Sachschaden und so konnte der Einbau der neuen Küche von den staunenden Handwerkern fortgesetzt werden. 30 Minuten hatte der Einsatz nur gedauert und gegen 16 Uhr rückten die Feuerwehren schließlich wieder in ihre Standorte ein.



24.02.2009 Traktorenbrand in Bornhorst
Um 13:10 Uhr ging die Feuerwehrsirene in Rumohr. Traktorenbrand in Bornhorst lautete die Meldung der Leitstelle Mitte. Zeitgleich wurden auch die Wehren aus Schierensee und Molfsee alarmiert. Ein Traktor war auf einem Feldweg nahe des Gehöftes in Brand geraten. Der Besitzer erklärte später, dass er den Motor abgestellt hatte, den Zündschlüssel zog und vom Gerät abstieg. Als er sich ein paar Schritte entfernt hatte, zündete auf einem Mal der Motor wieder und es stieg Rauch aus der linken Ecke der Kabine. Auch der Düngerstreuer, den er befüllt und hinter den Traktor gespannt hatte, sprang durch den Kurzschluss an. Als er den Rauch bemerkte, setzte er sofort den Notruf ab. Das Löschgruppenfahrzeug aus Rumohr war 7 Minuten nach der Alarmierung das erste am Einsatzort. Unter Atemschutz wurde der Schnellangriff des Fahrzeugs vorgenommen. „Die Kabine des Traktors stand bei unserem Eintreffen bereits in Vollbrand”, so Wehrführer und Einsatzleiter Kai Willrodt. „Wir hatten Glück, dass sich die Betriebsstoffe noch nicht entzündet hatten. Dann wäre es schwieriger gewesen den Brand zu löschen. ” Aber auch so waren die brennenden Reifen mit ihren Atemgiften nicht ungefährlich. Das Tanklöschfahrzeug aus Molfsee unterstützte die Löscharbeiten mit ihrer Schnellangriffseinrichtung und einem weiteren Trupp, der unter Atemschutz vorging. Auch das Löschgruppenfahrzeug aus Molfsee rückte mit weiteren Kameraden zur Brandstelle aus. So waren zeitweise über 20 Feuerwehrleute an dem Einsatz beteiligt. Um 13:40 Uhr konnte das Feuer „schwarz”, also gelöscht gemeldet werden. Am Traktor entstand nach Angaben des Landwirts ein Schaden von circa 25.000 Euro. Um 14 Uhr rückten alle Einsatzkräfte wieder ein.



17.12.2008 Wasser im Keller der Meierei im Schleswig-Holsteinischen Freilichtmuseum
heute hatte die Freiwillige Feuerwehr Molfsee im Schleswig-Holsteinischen Freilichtmuseum um 10:35 Uhr einen Einsatz. Dort stand der gesamte Keller der als Ausflugsziel beliebten Meierei unter Wasser. Das prekäre an der Situation war der Starkstromanschluss an der Wand, der die Wassermassen unter Strom zu setzen drohte. Die FF Molfsee rückte mit ihrem Löschgruppenfahrzeug und dem Einsatzleitwagen an und lenzte mit zeitweise drei Pumpen und der Tragkraftspritze innerhalb zweieinhalb Stunden circa 80.000 Liter Wasser, bevor der Wasserspiegel die Stromanlage erreichen konnte. Insgesamt waren 12 Feuerwehrleute im Einsatz. Zum Schluss kam der Nasssauger zum Einsatz, mit dem die letzten Pfützen abgesaugt werden konnten. Gegen 13.30 Uhr konnte Einsatzleiter Sven Olsson die Meierei dem technischen Leiter des Museums Herrn Hildebrandt wieder trocken übergeben. Dieser freute sich über die schnelle und unkomplizierte Hilfe und bedankte sich bei den Kameraden der FF Molfsee. „Sie haben uns schnell geholfen und so konnte größerer Schaden abgewendet werden.” Die Ursache des unerwarteten Wassers konnte nach einer genauen Inspektion ausgemacht werden. Ein undichter Hahn hatte die Überschwemmung ausgelöst.

Beim Lenzen des Kellers mit beträchtlicher Wasserhöhe







14.12.2008 Hilflosigkeit hinter verschlossener Wohnungstür
12:30 : Eine nahe Verwandte eines Bewohners wollte mit ihrem Schlüssel nach dem Rechten schauen, konnte allerdings nicht in die Wohnung, da von innen der Schlüssel steckte. Trotz Klopfen und Klingelns wurde ihr nicht geöffnet. Die alarmierte Feuerwehr konnte die Tür im Ortsteil Rammsee innerhalb weniger Minuten mit Hilfe eines Ziehfix schadensarm öffnen. Für den 39-jährigen Bewohner kam allerdings jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.



12.09.2008 Feuerwehreinsatz auf dem Westensee mit Taucherstaffel und Rettungshubschrauber
Um 12:16 Uhr ging ein Notruf bei der Leitstelle Mitte ein. Ein Segelboot war mitten auf dem Westensee gekentert und mehrere Personen treiben im Wasser. Kurz darauf heulte in der Ortschaft Westensee die Sirene der Freiwilligen Feuerwehr. Zeitgleich wurden die Freiwillige Feuerwehr Molfsee und die Taucherstaffel aus Rendsburg mit dem Löschzug Gefahrgut alarmiert. Ebenso eilten zwei Rettungswagen und die Polizei zum Unglücksort. Auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert und flog den Westensee an. Ein Anwohner hatte inzwischen die Rufe des 47jährigen Mannes, seiner 13jährigen Tochter und deren gleichaltrigen Freundin gehört und eilte seinerseits mit seinem Ruderboot zu Hilfe. Die Besatzung des zu Wasser gelassenen Feuerwehrschlauchbootes aus Molfsee hatte anfänglich mit dem böigen Wind zu kämpfen, der schon das Segelboot zum Kentern gebracht hatte. Schließlich gelang es den beiden Feuerwehrmännern sich dem Havaristen und dem Ruderboot zu nähern. Das auf der Seite liegende Segelboot war inzwischen fast voll gelaufen und drohte zu sinken. Nachdem das Schlauchboot der Feuerwehr die beiden jungen Mädchen aufgenommen hatte und sie durchnässt aber ansonsten unverletzt dem Rettungsdienst übergeben hatte, wurde mit Hilfe zweier Taucher der Taucherstaffel aus Rendsburg mit der Bergung des Segelbootes begonnen. Mit vereinten Kräften gelang es den Havaristen in Ufernähe zu schleppen. Dort konnte mit einer Tauchpumpe das Wasserfahrzeug gelenzt und dem inzwischen herbeigeeilten Eigner übergeben werden.

Das Schlauchboot der FFMolfsee eilt zum Unglücksort

Der Arlamierte Rettungshubschrauber sondiert die Lage von oben

Die beiden jugendlichen Mädchen werden an Land gebracht
(mit freundlicher Genehmigung von Jörn Klauza / FF Westensee)

Die verunglückte Jolle wird mit Hilfe von 2 Tauchern der Taucherstaffel Rendsburg geborgen

Anschließend konnte die Jolle gelenzt und dem Eigentümer übergeben werden